August 2011 - Ayurveda Fachartikel von Dr. Hans H. Rhyner

Auszug  - Fachartikel von Hans H. Rhyner - Adipositas (Fettleibigkeit) und was Ayurveda dagegen tun kann

Übergewicht - Ayurveda hilft auf Dauer

Als Fettleibigkeit wird eine übermäßige Ansammlung von Fettgewebe bezeichnet. Problematischer als die Krankheit selbst können die Folgeerkrankungen wie Arthrosen, Diabetes, Bluthochdruck, Kurzatmigkeit, die Förderung des Wachstums von Zysten und Tumoren sein sowie eine Verkürzung der Lebenserwartung.

Aus ayurvedischer Sicht reduziert sich im Alter generell das Feuer-Element. Der dadurch herabgesetzte Primäre- und Gewebestoffwechsel (Jatharagni und Bhutagni) fördert die Tendenz zu einer Gewichtszunahme, vor allem bei Menschen mit Wasser-Erde-Element (Kapha, Vata-Kapha und Pitta-Kapha Prakriti) in ihrer Grundkonstitution. Deshalb haben bei älteren Mensachen Bewegungsarmut, kalte Speisen und Getränke besonders negative Auswirkungen. Die Beweglichkeit sollte unbedingt bis ins hohe Alter erhalten bleiben, denn nur so ist gewährleistet, dass die Älteren auch in Bewegung bleiben und das ist die beste Prävention bei Fettleibigkeit. Extrem belastend sind Tagesschlaf und im Allgemeinen zu langer Schlaf. Damit werden die schweren Elemente im Körper gefördert, anstatt ihnen entgegenzuwirken. Einsamkeit, Mangel an sozialen Kontakten, Altersdepression sind psychologisch bedingte Ursachen für Fettleibigkeit. Hinzu kommt noch die familiäre Belastung als weiterer ätiologischer Faktor.

Therapie: Die beiden intensiven ausleitenden Verfahren des Pancakarma wie therapeutische Erbrechen (Vamana) und Abführen (Virecana) werden in Verbindung mit gewebereduzierenden physikalischen Maßnahmen nacheinander oder einzeln durchgeführt. Wirksame Medikamente bei Fettleibigkeit sind folgende Ayurvedakräuter..................

Ernährung: Eine strikte Kapha reduzierende Ernährung ist hier angezeigt. Das bedeutet ausschließlich gekochte, warme Speisen und Getränke, die mit bitteren und scharfen Gewürzen und möglichst wenig Fett (ideal ist Sesamöl) zubereitet werden. Auf normales Salz sollte vollständig verzichtet werden. Kräutersalz oder naturbelassenes Steinsalz in geringen Mengen sind angezeigt. Um das Verdauungsfeuer anzuheizen, sollten Sie vor jeder Mahlzeit ein Stück frischen Ingwer kauen. Für mehr Geschmack sorgt, wenn Sie den Ingwer in ganz feine Stücke zerhacken, diese mit einem Schuss frischen Zitronensaft und etwas Honig vermischen und einnehmen. Nach der Mahlzeit kann ein Digestif aus bitteren Pflanzen die Verdauung anregen. Zum Beispiel können Sie sich in der Apotheke Frischpress-Säfte von Artischocken, Brennnesseln oder Löwenzahn besorgen und die vorgeschrieben Menge einnehmen.

Lifestyle: Möglichst viel geistig, soziale und körperliche Bewegung sind ein absolutes Muss. Sie sollten sich aber weder überfordern noch ein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie einmal nicht nach Plan Sport treiben oder bei einem freudigen Anlass etwas über die Stränge geschlagen haben.

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