Parkinson - mit Ayurveda behandeln - Hans H. Rhyner

 

Parkinson-Krankheit (Schüttellähmung)

 

 

Bei der Parkinson-Erkrankung kommt es zu einem fortschreitenden Verlust der dopmaninproduzierenden Zellen im Gehirn.

Ohne die richtige Menge Dopamin kann sich der Mensch nicht richtig bewegen.
Es kommt zu den klassischen Symptomen wie Bewegungsarmut, Muskelsteifheit und Zittern.
Diese Krankheit ist eine typische Erkrankung des Alters.

Etwa 1 % der 60-jährigen und 3 % der 80-jährigen haben Parkinson.
Die Prakinson Krankheit lässt sich in wenigen Fällen komplett heilen, kann aber viele Jahre mit Ayurveda effektiv behandelt und sillvoll unterstützt werden.
Das ist von grösster Bedeutung, da doch die Prakinson Krankheit die Lebenserwartung in keiner Weise einschränkt, jedoch die Lebensqualität.

 

 

Ayurveda Therapie:

Die moderne medikamentösen Therapien lindern die Symptome, besitzen aber selbst hohe Nebenwirkungen. Patienten, die mit dem populärsten Medikament Levodopa behandelt werden, profitieren in der Anfangsphase von dessen guter Wirksamkeit. In späteren Stadien treten aber unwillkürliche und schmerzhafte Bewegungsabläufe auf. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese Spätkomplikationen durch die Behandlung mit Levodopa ausgelöst wurden. Zudem lässt die Wirksamkeit von Levodopa mit der Zeit nach. Hier empfehle ich eine Kombinationstherapie mit ayurvedischen Therapien.

Einerseits kann die moderne medikamentöse Therapie mit Extrakten aus der Mucuna Bohne (Mucuna pruriens) in ihrer Wirksamkeit gut unterstützt werden. Geringere Dosierungen von Levodopa über längere Zeitspannen sind so möglich.

Dazu sind unbedingt auch ayurvedische physikalische Therapien einzusetzen. Stirnölguss (Shirodhara), Kopfeinlauf (Shirovasti), Ganzkörperölgüsse, Massagen und vor allem nährende Klistiers (Anuvasana Vasti) lindern die Symptome effektiv.

Es bietet sich aus der Reihe der eliminierenden Maßnahmen (Pancakarma) der Naseneinlauf mit medizinischen Spezialölen als wirksame Therapie an. Falls das Muskelgewebe stark reduziert ist, können spezielle Massagen mit nährenden Wickeln (Pinda Sweda) Abhilfe leisten.

 

 

Ayurveda Ernährung:

Wegen der extrem starken Vata Komponente bei dieser Erkrankung, sollte wo immer möglich eine Anti-Vata Ernährungsweise eingehalten werden. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Trinken Sie warmes Wasser mit etwas Milch oder Sahne und heiße Milch. Mit den Medikamenten sollten Sie aber keine zu eiweißreiche Mahlzeiten einnehmen. Dopamin ist auch ein Eiweiß und würde im Darm von den anderen Eiweißen verdrängt werden. 

 

 

Ayurveda Lifestyle:

Das Gehirn ist das einzige Organ, das je mehr Sie es benutzen, umso besser funktioniert. Kein Rückzug, sondern vermehrtes intellektuelles Engagement ist angezeigt. Pranayama, die Yoga-Atmung ist bekannt für ihre positive Wirkung auf das Zentralnervensystem und sollte täglich in der früh und vor dem Einschlafen praktiziert werden. Gehen Sie mindestens zweimal im Monat zu einer kräftigen Ayurveda Ganzkörperölmassage.



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